
Am Ende des Ärmels
Manschettenknöpfe
und Frackgarnituren
Einzelanfertigungen aus meinem Atelier in München: getriebene Teller aus Platin und Weißgold, Cabochons in Zargen, Garnituren für Smoking und Frack. Fünf Generationen Goldschmiedetradition seit 1837.
Manschettenknöpfe aus dem Atelier MXHM in München: handgeformte Teller in Platin und Weißgold mit Saphir-Cabochons, Farbsteine in Zargen, antike Münzen, dazu Frackgarnituren und Smokingknöpfe. Einzelstücke auf Bestellung — nach dem Prinzip aus dem Buch „Kostbare Manschettenknöpfe“ von Franz Hemmerle und Walter Grasser.
Das Prinzip
Das einzige Schmuckstück, das eine Aufgabe hat
Die Umschlagmanschette hat keinen angenähten Knopf. Sie hat vier Löcher. Wer sie schließen will, braucht ein Schmuckstück. Deshalb wurde an dieser einen Stelle der Herrengarderobe über drei Jahrhunderte ein Aufwand getrieben, den man sonst nirgendwo am Anzug findet.
Seit dem 17. Jahrhundert gehört der Manschettenknopf zur europäischen Herrenmode, lange als Standesabzeichen. Im späten 19. Jahrhundert trugen Herren ihn auch zum Tennisspielen. Von den wenigen Stellen, an denen ein Mann Schmuck trägt — Uhr, Ring, Manschette —, ist die Manschette die zurückhaltendste.
Technisch stellt das eine Bedingung, die kein anderes Schmuckstück kennt: Der Knopf muss durch das Knopfloch, jedes Mal. Kettchen, Kippbügel und T-Steg sind drei Antworten auf diese eine Frage.
Das deutschsprachige Standardwerk zum Thema, Kostbare Manschettenknöpfe. Von Pablo Picasso bis James Bond (Hirmer, 2015), hat mein Vater Franz Hemmerle gemeinsam mit Walter Grasser und Alexander von Württemberg herausgegeben — über zweihundert Paare vom späten 19. Jahrhundert bis heute.
Die Stücke
Einzelanfertigungen aus den letzten Jahren
Jedes dieser Paare gab es genau einmal. Keines ist lieferbar — sie zeigen, wie weit das Feld ist, wenn man etwas bauen lässt.
Ein Lieblingsstück
Getriebene Teller aus Platin und Weißgold
Von allem, was hier steht, trage ich dieses Paar am liebsten. Der Körper ist nicht gegossen, sondern von Hand aus dem Blech getrieben. In der Mitte sitzt ein feiner Saphir-Cabochon, mehr passiert nicht.
Gebaut sind sie aus Platin und Weißgold. Nebeneinander sieht man den Unterschied: Platin steht kühler und eine Spur dunkler, Weißgold heller.
Ein getriebener Teller ist die aufwendigste Art, eine so einfache Form zu bauen; das Metall steht bis zum Rand gleichmäßig unter Spannung. Man sieht es, wenn Licht darüberläuft.
Der Verschluss
Kettchen statt Kippbügel
Die Cabochon-Knöpfe sind mit einem feinen Kettchen verbunden, nicht mit einem starren Bügel. Das ist die ältere Lösung: Der Knopf dreht sich in die bequemste Lage und zieht den Stoff nicht schief.
Beide Seiten tragen einen Stein. Man sieht also immer einen, wie auch immer die Manschette fällt.
Die Farbe
Die Steine stehen am Anfang
Die Fläche eines Manschettenknopfs ist klein, der Stein darauf also groß im Verhältnis. Er entscheidet, wie die Zarge geführt wird und wie hoch der Knopf baut. Vier Beispiele.




Frackgarnitur
Smokingknöpfe gehören dazu
Das Smoking- und Frackhemd hat keine angenähten Knöpfe, sondern Löcher. Eine Garnitur ist deshalb ein Satz: ein Paar für die Manschette und vier Hemdknöpfe, alle aus demselben Stein und derselben Fassung.

Weil die Hemdknöpfe klein sind und der Manschettenknopf groß, muss der Stein zweimal geschliffen werden. An dieser Abstimmung entscheidet sich, ob eine Garnitur ruhig wirkt.
Die Hemdknöpfe haben einen kurzen Steg mit Gegenscheibe und lassen sich mit einer Hand einsetzen.
Garnituren fertige ich passend zu vorhandenen Manschettenknöpfen oder von Grund auf neu. Beides dauert länger als ein Paar allein.
Getragen
Am Ärmel gilt eine andere Rechnung
Am Hemd zählt, wie der Stein zum Stoff steht, zur Farbe des Hemds und zur Uhr auf derselben Hand. Drei Aufnahmen von unterwegs, nicht aus dem Studio.

Etwas anderes im Sinn?
Was hier steht, ist ein Ausschnitt
Ich habe Manschettenknöpfe aus antiken Münzen gebaut, aus Titan und aus geschwärztem Stahl, mit Monogramm und ohne, in Gold, Weißgold und Platin. Eine bestimmte Farbe, ein Stein, ein Motiv: Das lässt sich fast immer machen.
Die abgebildeten Paare zeigen Möglichkeiten für eine eigene Anfertigung. Ein Foto, eine Farbe oder ein Motiv kann der Ausgangspunkt sein, und Sie erreichen mich direkt.
Maximilian Hemmerle von HeckelJuwelier in fünfter Generation · München
WhatsApp sayhi@mxhm.de +49 89 21 53 60 66
Sie schreiben einem kleinen, persönlichen Team, meist sogar mir selbst.
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