
Mahenge-Spinell, Tansania, ungefasst.
Der Stein
Der Spinell ist der vielleicht am meisten unterschätzte Edelstein der Geschichte. Jahrhundertelang wurde er für einen Rubin gehalten – der berühmte „Black Prince’s Ruby“ in der britischen Krone ist in Wahrheit ein roter Spinell.
Heute erlebt der Spinell eine Renaissance. Kenner schätzen seine außergewöhnliche Brillanz, seine Reinheit und sein Farbspektrum, das von leuchtendem Rot über Pink bis zu intensivem Kobaltblau reicht. Und: Er wird fast nie behandelt.
Herkünfte
- Burma (Mogok, Man Sin)
- Die klassische Quelle – und die beste. Burmesische Spinelle in „Hot Pink“ oder „Jedi Red“ gehören zu den begehrtesten Farbedelsteinen des Marktes. Kobaltblaue Spinelle aus Burma sind extreme Raritäten.
- Tansania (Mahenge)
- Mahenge-Spinelle in leuchtendem Pink bis Neon-Rosa haben seit ihrer Entdeckung 2007 einen Hype ausgelöst. Die Vorkommen sind begrenzt, die Nachfrage steigt kontinuierlich.
- Sri Lanka, Tadschikistan, Vietnam
- Weitere Quellen mit eigenständigem Charakter. Sri Lanka liefert schöne blaue und violette Töne, Tadschikistan historisch bedeutende rote Spinelle.
Spinell als Investment
Spinelle zeigen einen durchschnittlichen Wertzuwachs von 6 bis 8 Prozent pro Jahr – mit beschleunigter Dynamik seit 2015, als der Spinell als eigenständiger Edelstein zunehmend Anerkennung fand.
Bei Christie’s erzielte der Burma-Spinell „Hope Spinel“ mit 50,13 Karat im Jahr 2015 über 1,4 Millionen USD.
- Fast immer unbehandelt – ein entscheidender Vorteil gegenüber Rubin und Saphir
- Stark steigende Nachfrage bei noch moderaten Preisen
- Kobaltblaue Spinelle gehören zu den seltensten Edelsteinen überhaupt
- Mahenge-Spinelle zeigen eine explosive Preisentwicklung
- Geringes Angebot: Spinelle werden meist als Nebenprodukt in Rubin-Minen gefunden
- Der Insider-Stein – wer jetzt einsteigt, profitiert vom wachsenden Bewusstsein
Qualitätskriterien
- Farbe
- Rot („Jedi Red“), Hot Pink und Kobaltblau sind die wertvollsten Farbtöne. Leuchtende, satte Farben mit guter Sättigung erzielen die höchsten Preise.
- Herkunft
- Burma ist die Referenz für Rot und Kobaltblau, Mahenge für Pink und Neon-Rosa. Die Herkunft wird im Zertifikat dokumentiert.
- Reinheit
- Spinelle sind von Natur aus oft sehr rein – augenreine Steine sind häufiger als bei Rubin oder Smaragd.
- Behandlung
- Der große Vorteil: Spinelle sind fast ausnahmslos unbehandelt. „No Heat“ ist der Standard, das vereinfacht die Bewertung erheblich.
- Größe
- Rote und blaue Spinelle über 5 Karat sind selten, kobaltblaue über 3 Karat extreme Raritäten. Pinke Spinelle sind auch größer verfügbar.
- Zertifikat
- GIA, SSEF, Gübelin oder GRS mit Herkunftsangabe. Bei Kobaltblau ist der Kobalt-Nachweis im Zertifikat wichtig.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung im Sinne des WpHG dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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